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Projekte | Fertigung

Einführung Gruppenarbeit

Ein Automobilzulieferer plante, in seinen Werken Gruppenarbeit einzuführen. Die erste Resonanz der Beschäftigten war verhalten, man hatte mit dieser Form der Zusammenarbeit keine guten Erfahrungen gemacht und reagierte skeptisch und abwartend. Zusammen mit dem Kunden entwickelten wir ein Konzept, dass die Interessen der obersten Führungsebene ebenso berücksichtigte, wie die der Supportbereiche und Produktion. Die neue Arbeitsform sollte klar und kongruent vermittelt, Bedenken aufgegriffen werden.

Alle Bereiche des Unternehmens waren mittel- und unmittelbar von der Veränderung betroffen. Es wurde vor diesem Hintergrund entschieden, alle 1500 Beschäftigten über die Auswirkungen der Gruppenarbeit zu informieren. Zentrales Element in den Workshops bildete das Logistikplanspiel „AUTO AG“. Die Teilnehmer erlebten Gruppenarbeit am eigenen Leib, in all ihren Auswirkungen. In den anschließenden Auswertungen wurden die Anregungen und Wünsche mit den Beschäftigten diskutiert und für die weitere Einführung berücksichtigt.

Qualität

Unser Kunde, ein Dienstleister im Bereich der technischen Wartung und Flugzeuginstandhaltung, hatte ein Personalprogramm entwickelt, um bei seinen 800 Führungskräften ein einheitliches Verständnis von Führung zu erreichen. Eines der vier zentralen Themen war: Qualität. Hier steckte der Kunde in einem Dilemma: das ständige Reden über Qualität verbesserte nicht automatisch die Sensibilität für das Thema. Zusätzlich bestand die Herausforderung darin, dass die Mitarbeiter aus Verwaltung und Werkstätten ein unterschiedliches Verständnis des Begriffs Qualität hatten.

Unsere Prämisse war, dass die Teilnehmer im Workshop echte Entscheidungen treffen konnten. Ihnen sollte so die Diskrepanz zwischen theoretischem Wissen und praktischen Handlungen deutlich werden. intrestik entwickelte dafür in zwei Halbtagesworkshops das Konzept. Das Thema lautete „Qualität durch Lean und Führung“. Die im Planspiel „Schiffswerft FLOTT" gemachten Erfahrungen gaben den Anstoß, sich der Bedeutung als Führungskraft im Qualitätsprozess zu vergegenwärtigen. Der Schlüssel zum Erfolg war, die Folgen dieser Erkenntnis spielerisch zu erleben und so einen emotionalen Anker zu setzen.