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Mut zur Lücke in Beratung und Planspiel

18.01.2013 von Eric T.

"Das Sehen genügt - die Fantasie ergänzt"

Um in einem Beratungsprojekt ein Unternehmen im Planspiel abzubilden, wie weit sollte man da ins Detail gehen?

Gerade in Beratungsprojekten stellt sich die Frage, wie detailliert man die Abbildung des Problems im Planspiel treiben soll? Der Illustrator Felix Scheinberger empfiehlt in seinem Skizzenbuch: "Das Sehen genügt - die Fantasie ergänzt". Ich denke ähnliches gilt für die Konstruktion eines Planspiels, insbesondere wenn es den unterschiedlichen Perspektiven seiner Teilnehmer im Unternehmen Raum geben soll. Beratungsprozesse wie intrestik sie versteht haben nichts damit zu tun, die eine theoretisch ideale Wirklichkeit zu finden. Sondern oftmals resultieren gerade Probleme und Konflikte in Unternehmen daraus, dass unterschiedliche Rationalitäten, von Abteilungen oder Professionen, unvermittelt aufeinanderprallen. Planspiele bieten das Potential die Betrachtung dieses Problems durch ihre Schwerpunktsetzung zu fokussieren und zugleich Raum für den Austausch von unterschiedlichen Interpretationen zu lassen.

Eine Problemstellung zu detailliert abzubilden, würde provozieren eine Sichtweise zu bevorzugen. Einmal völlig abgesehen vom erhöhten, zeitlichen Aufwand der in die Abbildung investiert werden müsste.

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